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Ständige Ausstellung


WINZER AUS MOMJAN
Der istrische Boden, vor allem der im nordwestlichen Teil Istriens, war schon immer für den Anbau von Weinreben geeignet. Neben den Oliven im Suden von Istrien, ist hier der Weinanbau auch heute noch die dominierende landwirtschaftliche Kultur. Dabei ist Momjan ein Ort, in dem sich die Tradition des Weinanbaus mit dem modernen gastronomischen Angebot sowie dem modernen Weinangebot miteinander verbinden. Um die Bedeutung des Weinanbaus und der Weinbereitung für diesen kleinen istrischen Ort zu verstehen, reicht es aus zu wissen, dass der Schutzpatron von Momjan der Hl. Martin ist und dass sich diese Region durch den Muskat von Momjan, eine autochthone Sorte – einzigartig in der Welt, auszeichnet.


FISCHER AUS FA®ANA
Fa¾ana ist ein Beispiel für ein typisches Fischerdorf. Die alltägliche Routine handelt vom Meer: hier treffen die Fischerei, der Schiffbau und die Fischindustrie aufeinander. Die maritime Geschichte von Fa¾ana wurde von Pula, dem wichtigsten österreichisch-ungarischen Marinestützpunkt, und von den Brijuni–Inseln, den exklusiven Ferienanlagen der Elite, stark gepragt. Die Geschichte der Fischerei ist somit mit den historischen Grösen, die die istrische Kultur gepragt haben, verflochten.
Fa¾ana war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eines der wichtigsten Fischereizentren. Sie war mit 7% der Fischereinetze an der Westkuste Istriens versetzt. Obwohl dieser Teil der österreichisch-ungarischen Küste im Schatten von Triest und Chioggia, den Fischereimächten an der nördlichen Adria, lag, hatte die Fischerei und der Schiffbau in Fa¾ana für Istrien eine auserordentlich grose Bedeutung.


KIND AUS MOTOVUN
Die Kindheit wurde in ethnographischen Forschungen bisher eher seltener als Thema behandelt. Die materielle und immaterielle Kultur der Kindheit verschwanden im Laufe der Jahre. Durch die Veranschaulichung der wichtigeren Ereignisse wahrend des Heranwachsens versuchen wir den damaligen Alltag der Kinder wieder zu beleben.
In kleineren Städten, wie Motovun, waren die Merkmale des Heranwachsens in stadtischen und landlichen Gebieten ineinander verflochten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts unterschied sich die Kindheit im Wesentlichen von der heutigen. Ein Grund dafür ist, dass die Kinder früher die Arbeitspflichten der Erwachsenen ubernehmen mussten.


TÖPFERIN AUS RAKALJ
Fast jedes Bauernhaus im zentralen und sudlichen Istrien hatte mindestens ein paar Töpfe aus Rakalj. Ganze Familien waren mit der Herstellung von Töpfen beschaftigt, und bei Bedarf haben auch alle bei der Vorbereitung, der Herstellung und dem Verkauf der Töpfe geholfen. Die schlechte Qualitat des Ackerlandes ist einer der Grunde, weshalb die Einwohner von Rakalj zusatzliche Berufe ausuben mussten - sie waren Fischer, Seemanner und Töpfer. Das Wissen uber die Herstellung der Töpfe wurde von Generation zu Generation weitergegeben, aber auch innerhalb der Dorfgemeinschaft.